Der anhaltende Ätna-Ausbruch sorgt auf Sizilien weiterhin für erhebliche Einschränkungen im Flugverkehr. Wegen der Vulkanasche sind am internationalen Flughafen Catania derzeit weder Starts noch Landungen möglich. Die bereits mehrfach verlängerte Sperrung gilt nach aktuellem Stand mindestens bis Freitag, 14. August, um 2 Uhr. Ob der Flugbetrieb anschließend wieder aufgenommen werden kann, hängt von der weiteren Entwicklung der vulkanischen Aktivität und der Aschebelastung ab.
Seit Beginn der aktuellen Störungen wurden Hunderte Flugverbindungen gestrichen oder auf andere Flughäfen umgeleitet. Bis Dienstag waren rund 700 Flüge betroffen, davon wurden etwa 450 gestrichen und rund 250 verlegt. Als Ausweichflughäfen dienen unter anderem Comiso im Südosten und Palermo im Norden Siziliens.
Grund für die Einschränkungen ist die vom Ätna ausgestoßene Vulkanasche. Gelangen entsprechende Aschepartikel in den Luftraum oder auf Start- und Landebahnen, kann der Flugverkehr aus Sicherheitsgründen eingeschränkt oder vollständig eingestellt werden. Der Ätna zählt zu den aktivsten Vulkanen Europas und hatte bereits Anfang Juli zeitweise Auswirkungen auf den Flughafen Catania. Die aktuelle Aktivitätsphase beeinträchtigt den dortigen Flugverkehr inzwischen seit mehreren Tagen.
Der Ätna-Ausbruch hat die Betriebsplanung des Flughafens wiederholt verändert. Eine zunächst für Donnerstag um 16 Uhr vorgesehene Wiederöffnung wurde erneut verschoben, nachdem die Vulkanasche weiterhin einen regulären Betrieb verhinderte. Der Flughafen Catania gehört zu den bedeutenden Verkehrsknotenpunkten Siziliens. Reisende müssen weiterhin mit kurzfristigen Änderungen rechnen und sollten den aktuellen Status ihrer Verbindung direkt bei ihrer Fluggesellschaft überprüfen.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Flugausfälle und Umleitungen in Catania erschweren derzeit Reise- und Transportplanungen über den Flughafen. Deutsche Unternehmen mit Verbindungen nach Sizilien sollten die aktuelle Betriebslage berücksichtigen.
Handlungsempfehlungen
Stärken Sie Ihre Notfallplanung: Legen Sie für wichtige Geschäftsreisen, Lieferungen und externe Termine vorab Alternativen fest, damit unerwartete Verkehrs- oder Infrastrukturausfälle Ihre Abläufe möglichst wenig beeinträchtigen.
Prüfen Sie kritische Abhängigkeiten: Identifizieren Sie Prozesse, Lieferanten oder Dienstleister, deren kurzfristiger Ausfall Ihren Geschäftsbetrieb beeinträchtigen könnte, und schaffen Sie für besonders wichtige Bereiche mindestens eine praktikable Alternative.
Nutzen Sie digitale Ausweichmöglichkeiten: Stellen Sie sicher, dass wichtige Kundentermine, Abstimmungen oder Projektbesprechungen bei Reiseausfällen kurzfristig digital stattfinden können und notwendige Unterlagen zentral verfügbar sind.
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026