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Heizungsförderung wird neu geregelt und deutlich gekürzt

Der Haushaltsausschuss beschließt eine Reform der Heizungsförderung mit sinkenden Zuschüssen und einer stärkeren Ausrichtung auf einkommensabhängige Förderung.
9. Juli 2026 durch
Redaktion

Die Heizungsförderung in Deutschland wird grundlegend angepasst. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat einer Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zugestimmt. Mit den Änderungen verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die staatlichen Ausgaben für den Heizungstausch zu reduzieren und die bestehenden Förderregelungen neu zu strukturieren. Die Reform ist Bestandteil der Haushaltsplanung und steht zugleich im Zusammenhang mit der geplanten Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes.

Künftig sinken die maximal förderfähigen Investitionskosten für den Austausch einer Heizungsanlage zunächst von 30.000 auf 28.000 Euro. Ab dem ersten Quartal 2027 ist vorgesehen, diesen Höchstbetrag in regelmäßigen Abständen weiter abzusenken. Gleichzeitig wird der sogenannte Klimageschwindigkeitsbonus schrittweise reduziert und soll Ende 2028 vollständig entfallen. Die Grundförderung für den Heizungstausch bleibt dagegen bestehen.

Neben den Kürzungen sieht die Reform auch Anpassungen bei einzelnen Förderbestandteilen vor. Für selbstnutzende Eigentümer mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 Euro steigt der Einkommensbonus auf 40 Prozent. Zusätzlich wird ein Kinderbonus eingeführt, durch den sich die maßgebliche Einkommensgrenze je minderjährigem Kind um 10.000 Euro erhöht. Dadurch können mehr Familien die Voraussetzungen für eine höhere Förderung erfüllen.

Die neue Heizungsförderung soll nach der technischen Umsetzung durch die zuständigen Förderstellen schrittweise eingeführt werden. Nach derzeitigem Stand sollen die neuen Förderbedingungen ab dem 21. Juli 2026 gelten. Bereits bewilligte Förderanträge bleiben von den Änderungen unberührt. Mit der Reform werden sowohl die Förderhöhen als auch einzelne Anspruchsvoraussetzungen angepasst. Die Bundesregierung richtet die Förderung damit künftig stärker an den verfügbaren Haushaltsmitteln und den jeweiligen Einkommensverhältnissen aus.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen

Die neue Heizungsförderung verändert die Rahmenbedingungen für Investitionen in energieeffiziente Gebäude. Unternehmen sollten geplante Modernisierungen frühzeitig mit den neuen Förderbedingungen abgleichen.

Handlungsempfehlungen

  1. Prüfen Sie regelmäßig, welche staatlichen Förderprogramme für Ihr Unternehmen aktuell verfügbar sind, bevor Investitionsentscheidungen getroffen werden.

  2. Planen Sie größere Investitionen frühzeitig und kalkulieren Sie verschiedene Förder- und Finanzierungsszenarien ein, um flexibel auf politische Änderungen reagieren zu können.

  3. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Energieeffizienz Ihres Unternehmens zu überprüfen und Maßnahmen umzusetzen, die langfristig Betriebskosten senken können.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026



Redaktion 9. Juli 2026
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