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25 US-Staaten verklagen Trump wegen neuer Zölle

Die jüngsten Importabgaben auf Waren aus 60 Handelspartnern beschäftigen jetzt die US-Justiz. Auch die Europäische Union gehört zu den betroffenen Wirtschaftsräumen.
4. August 2026 durch
Redaktion

In den USA haben 25 demokratisch geführte Bundesstaaten Klage gegen die jüngsten Importzölle der Regierung von Präsident Donald Trump eingereicht. Die Klage gegen Trump-Zölle richtet sich gegen Abgaben auf Waren aus insgesamt 60 Staaten und Handelsbündnissen, zu denen auch die Europäische Union zählt.

Die neuen Zölle wurden Ende Juli 2026 eingeführt und sehen – je nach betroffenem Handelspartner – Abgaben von zehn beziehungsweise 12,5 Prozent vor. Für einzelne Waren, die bereits anderen US-Zöllen unterliegen, gelten Ausnahmen. Die US-Regierung begründet die Maßnahmen mit dem Ziel, konsequenter gegen Zwangsarbeit in internationalen Lieferketten vorzugehen.

Die klagenden Bundesstaaten bezweifeln jedoch, dass die US-Regierung für diese weitreichenden Maßnahmen über eine ausreichende gesetzliche Grundlage verfügt. Aus ihrer Sicht überschreitet die Regierung mit der Einführung der Zölle ihre rechtlichen Befugnisse.

Über die Klage gegen Trump-Zölle wird nun das US-Bundesgericht für internationalen Handel in New York entscheiden. Bis zu einer gerichtlichen Entscheidung bleiben die neuen Importzölle zunächst in Kraft.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen

Deutsche Exporteure können bei betroffenen Waren mit höheren Kosten und zusätzlichem Prüfaufwand im US-Geschäft konfrontiert sein. Entscheidend sind der jeweilige Zollsatz, mögliche Produktausnahmen und die vertragliche Kostenverteilung.

Handlungsempfehlungen

  1. Überprüfen Sie Ihre internationalen Geschäftsbeziehungen: Lassen Sie regelmäßig prüfen, ob politische oder rechtliche Änderungen Ihre Lieferanten, Kunden oder Absatzmärkte betreffen – auch indirekt.

  2. Dokumentieren Sie wichtige Verträge und Einkaufsbedingungen zentral: So können Sie bei kurzfristigen Änderungen schneller reagieren, Preise neu bewerten oder Vertragsklauseln prüfen.

  3. Planen Sie regelmäßig verschiedene Zukunftsszenarien: Besprechen Sie im Unternehmen, wie Sie auf unerwartete politische oder wirtschaftliche Veränderungen reagieren würden, damit Entscheidungen im Ernstfall schneller getroffen werden können.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026



Redaktion 4. August 2026
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