Vor großen Sportereignissen steigt regelmäßig die Nachfrage nach Fanartikeln und Trikots. Mit Blick auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft beobachten Verbände und Markeninhaber nun erneut eine Zunahme gefälschter Produkte auf dem Markt.
Besonders im Internet werden zahlreiche Angebote für Trikots, Fanartikel und andere Produkte bekannter Sportmarken veröffentlicht. Experten gehen davon aus, dass ein Teil dieser Waren nicht aus offiziellen Vertriebswegen stammt.
Nach Schätzungen von Branchenorganisationen verursacht Produktpiraterie in Europa jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe. Neben Sportartikeln sind auch zahlreiche weitere Branchen regelmäßig von Markenfälschungen betroffen.
Behörden, Markeninhaber und Verbände setzen verstärkt auf Aufklärung und Kontrollen. Verbraucher werden dazu aufgefordert, beim Kauf auf die Herkunft der Produkte sowie auf seriöse Verkaufsplattformen zu achten.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Markenpiraterie betrifft längst nicht mehr nur große Konzerne. Auch kleine und mittelständische Unternehmen können durch Produktfälschungen, Markenmissbrauch oder nachgeahmte Dienstleistungen wirtschaftliche Schäden erleiden.
Handlungsempfehlungen
- Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihr Unternehmensname, Ihre Marke oder Ihre Produkte ausreichend rechtlich geschützt sind.
- Kontrollieren Sie regelmäßig Online-Plattformen, Suchmaschinen und soziale Netzwerke auf mögliche Missbrauchsfälle Ihrer Marke oder Ihres Firmennamens.
- Kommunizieren Sie gegenüber Kunden klar, woran originale Produkte oder Dienstleistungen Ihres Unternehmens erkennbar sind und über welche offiziellen Kanäle diese angeboten werden.
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026