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Trump erhöht den Zolldruck

US-Regierung untersucht Handelspraktiken zahlreicher Staaten und prüft mögliche neue Zollmaßnahmen.
13. März 2026 durch
Redaktion

Die US-Zölle stehen erneut im Mittelpunkt der internationalen Handelspolitik. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Untersuchungen gegen eine Reihe von Handelspartnern eingeleitet und prüft mögliche neue Maßnahmen im internationalen Handel.

Nach Angaben aus Washington richtet sich die Untersuchung gegen rund 60 Volkswirtschaften. Dazu zählen unter anderem die Europäische Union, Großbritannien, Kanada, Indien, Israel, Saudi-Arabien, China und Russland.

Die US-Regierung begründet die Prüfung mit möglichen Verstößen gegen Handelsregeln sowie mit Vorwürfen im Zusammenhang mit Zwangsarbeit in globalen Lieferketten. Die Untersuchung erfolgt auf Grundlage amerikanischer Handelsgesetze, die es der Regierung erlauben, Handelspraktiken anderer Staaten zu überprüfen.

Sollten die Ermittlungen entsprechende Ergebnisse liefern, könnten zusätzliche US-Zölle oder andere handelspolitische Maßnahmen beschlossen werden. Welche konkreten Schritte daraus folgen könnten, ist derzeit noch offen.

Parallel dazu wird innerhalb der US-Regierung über mögliche Anpassungen bestehender Zolltarife diskutiert. Dabei geht es um die Frage, ob bestehende US-Zölle künftig erhöht oder auf weitere Produkte ausgeweitet werden könnten.

Die aktuellen Untersuchungen sind Teil der amerikanischen Handelspolitik, mit der die Regierung nach eigenen Angaben internationale Wettbewerbsbedingungen neu bewerten will. Weitere Entscheidungen über mögliche US-Zölle werden nach Abschluss der laufenden Prüfungen erwartet.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen


Für deutsche Unternehmen sind mögliche US-Zölle ein wichtiges Risiko im internationalen Handel. Deutschland gehört zu den exportstärksten Volkswirtschaften der Welt. Neue Handelsbarrieren könnten daher Auswirkungen auf Absatzmärkte, Lieferketten und Investitionen haben.

Handlungsempfehlungen


  1. Prüfen Sie, ob Teile Ihrer Lieferkette oder Ihrer Produkte vom internationalen Handel abhängig sind, und sichern Sie frühzeitig alternative Beschaffungswege ab.

  2. Kalkulieren Sie Preise und Angebote mit flexiblen Kostenpuffern, damit Ihr Unternehmen auch bei plötzlichen Zoll- oder Importänderungen handlungsfähig bleibt.

  3. Bauen Sie neue Absatzmöglichkeiten innerhalb Europas auf, um Ihr Geschäft breiter aufzustellen und Risiken einzelner Exportmärkte zu reduzieren.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026

Bildquelle¹


Redaktion 13. März 2026
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