Heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und starkem Wind haben am Dienstagabend die Region Nürnberg schwer getroffen. Besonders betroffen waren Nürnberg, Fürth und Erlangen sowie die Landkreise Fürth, Nürnberger Land und Erlangen-Höchstadt. Innerhalb von fünf Stunden gingen bei der Integrierten Leitstelle nahezu 3.000 Notrufe ein. Daraus entstanden mehr als 1.000 Feuerwehreinsätze. Nach einer ersten Bilanz wurden mindestens eine Person schwer und mehrere weitere Menschen leicht verletzt.
Das Unwetter Franken verursachte zahlreiche Schäden an Straßen, Gebäuden und Fahrzeugen. Umgestürzte Bäume blockierten Verkehrswege, Keller liefen durch Starkregen voll und Einsatzkräfte mussten mehrere Personen aus gefährlichen Situationen befreien. Zeitweise waren rund 1.500 bis 2.000 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und weiteren Hilfsorganisationen im Einsatz.
Auch der Verkehr war erheblich beeinträchtigt. Am Flughafen Nürnberg wurde der Flugbetrieb wetterbedingt für rund 80 Minuten unterbrochen. Drei ankommende Flugzeuge wurden auf andere Flughäfen umgeleitet, mehrere weitere Flüge verspäteten sich. Zusätzlich registrierte die Polizei zahlreiche unwetterbedingte Einsätze, vor allem wegen umgestürzter Bäume und überfluteter Straßen.
Die Folgen des Unwetters Franken waren auch am Mittwoch noch sichtbar. An der Grundschule am Forstersberg in Röthenbach an der Pegnitz fiel der Präsenzunterricht wegen umgestürzter Bäume und Windbruch aus. In mehreren betroffenen Städten und Gemeinden dauerten die Aufräum- und Sicherungsarbeiten weiterhin an.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Straßensperrungen, Sturmschäden und die zeitweise Unterbrechung des Flugbetriebs beeinträchtigten regional die Erreichbarkeit. Betroffene Unternehmen mussten vereinzelt mit Verzögerungen im Personen- und Warenverkehr rechnen.
Handlungsempfehlungen
Erstellen Sie einen Notfallplan für Wetterereignisse: Legen Sie fest, wie Mitarbeitende informiert werden, welche Prozesse Priorität haben und wie Ihr Betrieb auch bei kurzfristigen Einschränkungen arbeitsfähig bleibt.
Sichern Sie wichtige Unternehmensdaten mehrfach: Automatische Backups und cloudbasierte Systeme stellen sicher, dass Sie auch nach unvorhergesehenen Ereignissen schnell weiterarbeiten können.
Überprüfen Sie Ihren Versicherungsschutz: Kontrollieren Sie regelmäßig, ob Gebäude, Betriebseinrichtung, Maschinen und Ertragsausfälle ausreichend gegen Unwetter- und Elementarschäden abgesichert sind.
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026