Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat die mündliche Verhandlung zur Klimaklage gegen Autobauer eröffnet. Klägerin ist die Deutsche Umwelthilfe, die zivilrechtliche Ansprüche gegen BMW und Mercedes-Benz geltend macht.
Im Mittelpunkt der Klimaklage gegen Autobauer steht die Forderung, den Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor deutlich früher zu beenden als bislang geplant. Die Kläger argumentieren, Unternehmen müssten ihre Geschäftsmodelle stärker an nationalen und internationalen Klimazielen ausrichten.
Die betroffenen Unternehmen weisen die Vorwürfe zurück und verweisen auf bestehende gesetzliche Regelungen sowie politische Zielvorgaben. Sie vertreten die Auffassung, dass verbindliche Klimapfade vom Gesetzgeber festgelegt werden müssten.
Die Klimaklage gegen Autobauer war bereits in Vorinstanzen verhandelt worden. Nun prüft der Bundesgerichtshof, ob sich aus geltendem Zivilrecht weitergehende Verpflichtungen für Unternehmen ableiten lassen. Eine Entscheidung könnte grundsätzliche Fragen zur unternehmerischen Verantwortung im Kontext des Klimaschutzes klären.
Die Klimaklage gegen Autobauer wird von Politik, Wirtschaft und Verbänden aufmerksam verfolgt, da sie rechtliche Maßstäbe für ähnliche Verfahren setzen könnte.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Die Verhandlung zur Klimaklage gegen Autobauer könnte die rechtlichen Maßstäbe für unternehmerische Klimaverantwortung verändern. Dadurch gewinnt das Thema ESG-Compliance und juristische Absicherung von Nachhaltigkeitsstrategien für Unternehmen branchenübergreifend an Bedeutung.
Handlungsempfehlungen
Erstellen Sie eine kompakte Risiko-Checkliste zu ESG- und Klimathemen, die Sie quartalsweise prüfen – unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße.
Dokumentieren Sie freiwillige Nachhaltigkeitsmaßnahmen systematisch, auch kleine Schritte wie Energieeinsparungen oder Lieferantenprüfungen können rechtlich und reputativ relevant sein.
Verankern Sie Klimarisiken im Risikomanagement und in Ihrer Geschäftsführungssitzung, damit strategische Entscheidungen frühzeitig juristisch abgesichert sind.
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026