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Tabaksteuer treibt Zigarettenpreis auf zwölf Euro

Die Bundesregierung plant deutlich höhere Abgaben auf Zigaretten, Feinschnitt und weitere Tabakprodukte als bislang vorgesehen.
13. Juli 2026 durch
Redaktion

Die Bundesregierung plant eine höhere Tabaksteuer als bislang vorgesehen und hat dafür einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Vorgesehen ist, die Verbrauchsteuer auf Tabakwaren in mehreren Schritten bis zum Jahr 2030 anzuheben. Betroffen sind neben klassischen Zigaretten auch Feinschnitt, Pfeifentabak, Zigarren, Zigarillos sowie Wasserpfeifentabak. Mit der schrittweisen Anpassung sollen sowohl zusätzliche Staatseinnahmen erzielt als auch gesundheitspolitische Ziele unterstützt werden.

Nach den aktuellen Planungen könnte der durchschnittliche Verkaufspreis einer Packung mit 20 Zigaretten bis zum Jahr 2030 auf rund zwölf Euro steigen. Bereits ab 2027 sind mehrere aufeinanderfolgende Steueranhebungen vorgesehen, die sich bis zum Ende des Jahrzehnts fortsetzen sollen. Im Vergleich zu früheren Überlegungen fallen die nun geplanten Erhöhungen umfangreicher aus. Die endgültige Preisentwicklung hängt jedoch weiterhin von der Preisgestaltung der Hersteller und Händler ab.

Die höhere Tabaksteuer soll nicht ausschließlich für Zigaretten gelten. Auch andere Tabakwaren werden von den vorgesehenen Anpassungen erfasst. Besonders deutlich steigen sollen die Steuersätze für Wasserpfeifentabak. Darüber hinaus werden Feinschnitt, Pfeifentabak, Zigarren und Zigarillos schrittweise stärker besteuert. Die neuen Regelungen sollen über mehrere Jahre verteilt in Kraft treten, sodass sich Hersteller, Handel und Verbraucher auf die einzelnen Anpassungsstufen einstellen können.

Bevor die höhere Tabaksteuer wirksam werden kann, muss das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen werden. Erst nach der parlamentarischen Beratung und der endgültigen Verabschiedung können die vorgesehenen Steuersätze verbindlich eingeführt werden. Mit dem aktuellen Entwurf konkretisiert die Bundesregierung ihre Pläne für die zukünftige Besteuerung von Tabakwaren und legt den zeitlichen Rahmen für die schrittweise Umsetzung bis zum Jahr 2030 fest.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen

Besonders Einzelhandel, Tankstellen, Kioske und Gastronomie müssen ihre Absatz- und Sortimentsplanung anpassen. Für andere Unternehmen bieten freiwillige Gesundheitsprogramme eine Möglichkeit, Beschäftigte bei einem möglichen Rauchstopp zu unterstützen.

Handlungsempfehlungen

  1. Analysieren Sie regelmäßig Veränderungen im Konsumverhalten Ihrer Kunden: Steigende Preise oder neue gesetzliche Regelungen können Kaufentscheidungen verändern und frühzeitig Chancen für neue Angebote eröffnen.

  2. Nutzen Sie Preisänderungen als Anlass zur Sortimentsprüfung: Hinterfragen Sie regelmäßig, welche Produkte oder Dienstleistungen künftig stärker nachgefragt werden könnten, und passen Sie Ihr Angebot entsprechend an.

  3. Investieren Sie kontinuierlich in die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden: Freiwillige Gesundheitsangebote, Präventionsmaßnahmen oder betriebliche Gesundheitsprogramme können Motivation, Arbeitgeberattraktivität und langfristig auch die Produktivität fördern.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026



Redaktion 13. Juli 2026
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