Keiko Fujimori hat in der peruanischen Hauptstadt Lima offiziell das Amt der Präsidentin übernommen. Die Vereidigung erfolgte am Nationalfeiertag des Landes. Mit ihrem Amtsantritt ist sie die erste Frau, die durch eine reguläre Präsidentschaftswahl an die Spitze Perus gewählt wurde.
Die Wahl war von einem äußerst knappen Ergebnis geprägt und spiegelte die politische Teilung des Landes wider. Für Fujimori ist es der vierte Anlauf auf das höchste Staatsamt. Nach mehreren gescheiterten Kandidaturen gelang ihr nun erstmals der Einzug in den Präsidentenpalast.
In ihrer Antrittsrede stellte sie die Bekämpfung von Kriminalität und organisierter Gewalt in den Mittelpunkt ihrer politischen Agenda. Darüber hinaus kündigte sie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, eine Stärkung der Polizei sowie Vorbereitungen auf mögliche Auswirkungen des Wetterphänomens El Niño an.
Als eine ihrer ersten Maßnahmen verhängte Fujimori einen Ausnahmezustand für Gebiete mit hoher Kriminalitätsbelastung. Dort soll das Militär die Sicherheitskräfte vorübergehend bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität unterstützen.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Peru bleibt ein wichtiger Rohstoff- und Investitionsmarkt. Deutsche Unternehmen sollten politische Stabilität und rechtliche Rahmenbedingungen bei Projekten im Blick behalten.
Handlungsempfehlungen
Verteilen Sie geschäftliche Risiken bewusst, indem Sie Lieferanten, Kunden oder Absatzmärkte nicht ausschließlich auf einzelne Regionen oder Länder konzentrieren.
Bewerten Sie Ihre Geschäftspartner regelmäßig, um finanzielle, rechtliche oder organisatorische Risiken frühzeitig zu erkennen und Ausfälle zu vermeiden.
Planen Sie Investitionen mit ausreichenden Reserven, damit Ihr Unternehmen auch auf kurzfristige politische oder wirtschaftliche Veränderungen flexibel reagieren kann.
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026