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China und Russland vertiefen ihre Militärkooperation

Recherchen und Erkenntnisse westlicher Sicherheitskreise weisen auf gemeinsame Ausbildung, Technologieaustausch und weitergehende militärische Planungen hin.
10. Juli 2026 durch
Redaktion

Von mehreren Medien ausgewertete Dokumente weisen auf eine umfangreichere militärische Zusammenarbeit zwischen China und Russland hin als bislang öffentlich bekannt. Den Unterlagen zufolge umfasst die Kooperation neben gemeinsamen Militärübungen auch gegenseitige Ausbildungsprogramme sowie den Austausch militärischer Kenntnisse und Technologien. Die Zusammenarbeit soll langfristig angelegt sein und mehrere Bereiche der Streitkräfte betreffen.

Die ausgewerteten Dokumente beschreiben gegenseitige Ausbildungsprogramme für russische und chinesische Soldaten. Dabei soll es unter anderem um den Einsatz von Drohnen, Pioniertechnik, Minenabwehr sowie weitere militärische Fähigkeiten gehen. Darüber hinaus enthalten die Unterlagen Hinweise auf einen intensiveren Austausch technischer und militärischer Kenntnisse. Bereits im vergangenen Jahr waren Informationen über eine engere Zusammenarbeit der Streitkräfte beider Länder bekannt geworden.

Die Dokumente enthalten außerdem Hinweise auf eine Zusammenarbeit bei der Luft- und Raketenabwehr. Die chinesische Regierung betont weiterhin, keine Konfliktpartei im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu sein. Unabhängig davon bezeichnen Russland und China ihre Beziehungen als strategische Partnerschaft.

Bundesaußenminister Johann Wadephul äußerte sich besorgt über die vertiefte militärische Zusammenarbeit beider Staaten. Die Bundesregierung verfolgt die sicherheitspolitische Annäherung zwischen China und Russland bereits seit längerer Zeit. In welchem Umfang die in den Dokumenten beschriebenen Projekte bereits umgesetzt wurden, haben Russland und China bislang nicht offiziell bestätigt.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen

Für deutsche Unternehmen gelten weiterhin die bestehenden europäischen und deutschen Exportkontroll-, Sanktions- und Prüfpflichten. Betriebe mit internationalen Lieferketten oder Gütern mit möglicher militärischer Verwendung müssen diese Vorgaben unabhängig von den aktuellen Berichten einhalten.

Handlungsempfehlungen

  1. Analysieren Sie regelmäßig Ihre Lieferketten. Prüfen Sie, ob wichtige Waren oder Dienstleistungen von einzelnen Ländern oder Lieferanten abhängig sind, und schaffen Sie bei Bedarf Alternativen.

  2. Beobachten Sie gesetzliche Änderungen im Außenhandel. Neue Export-, Import- oder Sanktionsregelungen können auch Unternehmen betreffen, die nicht unmittelbar international tätig sind.

  3. Erstellen Sie einen Notfallplan für Ihre wichtigsten Geschäftsprozesse. Definieren Sie frühzeitig, wie Ihr Unternehmen bei Lieferengpässen oder politischen Veränderungen handlungsfähig bleibt.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026



Redaktion 10. Juli 2026
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