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Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Gasspeicher-Verdachts

Neue Ermittlungen der Bundesanwaltschaft untersuchen den Verdacht, dass die damalige Gazprom Germania gezielt geschwächt werden sollte.
25. Juni 2026 durch
Redaktion

Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen wegen des Verdachts aufgenommen, dass die damalige Gazprom Germania gezielt geschädigt werden sollte. Im Rahmen des Verfahrens durchsuchten Ermittler mehrere Objekte in Berlin und Frankfurt am Main. Beschuldigter ist ein russischer Staatsbürger, gegen den wegen des Verdachts einer schweren staatsgefährdenden Straftat ermittelt wird. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht die Frage, ob es Bestrebungen gab, die Energieversorgung Deutschlands erheblich zu beeinträchtigen. 

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler verwaltete Gazprom Germania im Jahr 2022 einen bedeutenden Teil der deutschen Erdgasspeicher. Die Gesellschaft sollte damals an ein Unternehmen mit Sitz in Russland übertragen und anschließend aufgelöst werden. Da für diesen Schritt keine erforderliche Genehmigung der zuständigen deutschen Behörden vorlag, griff die Bundesregierung ein und stellte das Unternehmen unter die treuhänderische Verwaltung der Bundesnetzagentur. Später wurde die Gesellschaft neu aufgestellt und firmiert heute unter dem Namen SEFE.

Die Bundesanwaltschaft wertet derzeit sichergestellte Unterlagen sowie weitere Beweismittel aus. Ziel der Ermittlungen ist es, die damaligen Abläufe vollständig aufzuklären und mögliche strafrechtliche Verantwortlichkeiten festzustellen. Das Verfahren befindet sich weiterhin im Ermittlungsstadium. 

Die Ermittlungen zur möglichen Sabotage deutscher Gasspeicher dauern an. Weitere Maßnahmen schließen die Strafverfolgungsbehörden derzeit nicht aus. Die Untersuchungen sollen klären, ob tatsächlich ein gezielter Versuch unternommen wurde, ein für die deutsche Energieversorgung bedeutendes Unternehmen zu beeinträchtigen. 

Auswirkung auf deutsche Unternehmen

Die Ermittlungen verdeutlichen die Bedeutung einer sicheren Energieversorgung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Unternehmen sollten Entwicklungen rund um kritische Infrastruktur aufmerksam verfolgen und mögliche Risiken frühzeitig bewerten.

Handlungsempfehlungen

  1. Prüfen Sie, welche Geschäftsprozesse Ihres Unternehmens besonders von einer stabilen Energieversorgung abhängig sind, und entwickeln Sie hierfür Notfallpläne.

  2. Reduzieren Sie Ihren Energieverbrauch durch Effizienzmaßnahmen, um unabhängiger von möglichen Versorgungsrisiken und Preisschwankungen zu werden.

  3. Bewerten Sie regelmäßig Ihre Lieferkette auf mögliche Abhängigkeiten von kritischer Infrastruktur, damit Sie bei Störungen schneller reagieren können.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026



Redaktion 25. Juni 2026
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