Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat vor einer zunehmenden Schwächung der internationalen Ordnung gewarnt. In seiner aktuellen Ansprache betonte er, dass Regeln, Abkommen und das Völkerrecht weltweit immer häufiger infrage gestellt oder missachtet würden. Dies gefährde die Stabilität internationaler Beziehungen.
Steinmeier verwies darauf, dass die bestehende Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg auf gemeinsamen Regeln, multilateraler Zusammenarbeit und gegenseitigem Vertrauen aufgebaut worden sei. Diese Grundlagen gerieten zunehmend unter Druck, da Staaten verstärkt auf nationale Interessen setzten und internationale Vereinbarungen an Bedeutung verlören.
Deutschland müsse deshalb eine aktive Rolle bei der Stärkung internationaler Institutionen und Kooperationen übernehmen. Der Bundespräsident unterstrich die Bedeutung von Diplomatie, Dialog und internationaler Verantwortung. Ziel sei es, die regelbasierte Zusammenarbeit zwischen Staaten zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Besonders wichtig sei die Verlässlichkeit internationaler Strukturen für Frieden, Stabilität und Sicherheit. Steinmeier machte deutlich, dass internationale Ordnung nicht automatisch bestehe, sondern politisches Engagement und langfristige Zusammenarbeit erfordere.
Seine Worte werden als Appell verstanden, die Rolle Deutschlands in internationalen Organisationen weiter auszubauen und die Prinzipien von Rechtsstaatlichkeit, Kooperation und multilateraler Verantwortung zu verteidigen.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Eine instabile Weltordnung erhöht Unsicherheiten bei internationalen Geschäften, Investitionen und Lieferketten. Unternehmen müssen sich stärker gegen politische Risiken absichern und ihre internationale Strategie flexibler gestalten. Gleichzeitig steigt der Wert verlässlicher Partnerschaften und stabiler Absatzmärkte.
Handlungsempfehlungen
- Internationale Risiken regelmäßig prüfen: Nehmen Sie politische Entwicklungen mindestens einmal pro Jahr in Ihre Unternehmensplanung auf, auch wenn Sie nur indirekt international tätig sind.
- Verträge klarer absichern: Achten Sie auf eindeutige Liefer-, Zahlungs- und Haftungsregelungen in Ihren Verträgen, um rechtlich handlungsfähig zu bleiben, falls politische Unsicherheiten zunehmen.
- Geschäftsbeziehungen breiter aufstellen: Vermeiden Sie starke Abhängigkeit von einzelnen Kunden, Regionen oder Partnern, indem Sie Ihre Absatz- und Beschaffungsstrukturen schrittweise diversifizieren.
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026