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Terror aufs Stromnetz! Berlin zeigt Deutschlands Schwachstelle

Brandanschlag legt Betriebe lahm – Schutz kritischer Infrastruktur rückt politisch in den Fokus.
7. Januar 2026 durch
Redaktion

Ein gezielter Brandanschlag auf Teile des Berliner Stromnetzes hat zu Jahresbeginn 2026 deutlich gemacht, wie verwundbar zentrale Versorgungsstrukturen in Deutschland sind. Der Ausfall traf nicht nur zehntausende Haushalte, sondern auch zahlreiche Betriebe, die ihre Arbeit zeitweise einstellen oder stark einschränken mussten. Der Vorfall löste bundesweit eine politische Debatte über den Schutz kritischer Infrastruktur aus.

Im Mittelpunkt steht dabei weniger der konkrete Einzelfall als die grundsätzliche Frage, wie widerstandsfähig Deutschlands Energieversorgung gegen Sabotage, Extremereignisse oder gezielte Angriffe ist. Schon kurze Unterbrechungen können für Unternehmen erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen – von Produktionsausfällen über Datenverluste bis hin zu Lieferverzögerungen. Entsprechend wächst der Druck auf Politik und Behörden, Sicherheitskonzepte, Überwachung und Reaktionsfähigkeit zu überprüfen.

Zugleich rückt das Thema Resilienz stärker in den Fokus. Es geht nicht nur darum, Angriffe zu verhindern, sondern auch darum, Systeme so aufzustellen, dass sie Störungen schnell kompensieren können. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland wird kritische Infrastruktur damit zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. Unternehmen erwarten verlässliche Rahmenbedingungen, um planen, investieren und liefern zu können.

Der Vorfall in Berlin wirkt daher wie ein Weckruf. Er zeigt, dass Versorgungssicherheit längst kein abstraktes Sicherheitsthema mehr ist, sondern unmittelbare Auswirkungen auf den Alltag der Wirtschaft hat – unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen


Der Anschlag verdeutlicht, dass Strom- und Infrastrukturausfälle ein reales Geschäftsrisiko darstellen. Unternehmen, die Vorsorge treffen und Abläufe absichern, reduzieren Stillstandszeiten und stärken ihre Verlässlichkeit gegenüber Kunden und Partnern.

Handlungsempfehlungen


  1. Betriebsunterbrechung realistisch durchrechnen: Einmal jährlich konkret berechnen, was ein Stromausfall von 2, 6 oder 24 Stunden kosten würde (Umsatz, Vertragsstrafen, Image). Diese Zahl schafft Klarheit für Entscheidungen.
  2. Minimalbetrieb definieren: Festlegen, welche Prozesse im Notfall unbedingt weiterlaufen müssen (z. B. Kundenkommunikation, Rechnungsstellung, Datensicherung) – und diese gezielt absichern.
  3. Abhängigkeiten reduzieren: Prüfen, welche Abläufe an einem einzigen Standort, System oder Dienstleister hängen, und mindestens eine einfache Ausweichlösung vorbereiten.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026

Bildquelle¹


Redaktion 7. Januar 2026
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