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Wer führt künftig die UN? Sechs Kandidaten im Rennen

Sechs Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich um die Nachfolge von UN-Generalsekretär António Guterres, während der Sicherheitsrat das weitere Auswahlverfahren vorbereitet.
24. Juli 2026 durch
Redaktion

Die Vereinten Nationen bereiten den Wechsel an ihrer Spitze vor. Die zweite Amtszeit von UN-Generalsekretär António Guterres endet zum Jahreswechsel 2026/2027. Im laufenden Auswahlverfahren stellen sich derzeit sechs offiziell nominierte Kandidatinnen und Kandidaten den Mitgliedstaaten vor und erläutern ihre Vorstellungen für die zukünftige Ausrichtung der Weltorganisation.

Zu den Bewerbern gehören die frühere chilenische Präsidentin Michelle Bachelet, der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde Rafael Grossi, die Generalsekretärin der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung Rebeca Grynspan, der ehemalige Präsident des Senegal Macky Sall, die frühere Präsidentin der UN-Generalversammlung María Fernanda Espinosa sowie Guyanas UN-Botschafterin Carolyn Rodrigues-Birkett. Alle verfügen über langjährige politische oder diplomatische Erfahrung auf nationaler und internationaler Ebene.

Das Auswahlverfahren erfolgt in mehreren Schritten. Nach den öffentlichen Vorstellungsrunden und Anhörungen beginnt der Sicherheitsrat mit den Beratungen über die Kandidaturen. Für eine Empfehlung sind mindestens neun Stimmen erforderlich, zugleich darf keines der fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats ein Veto einlegen. Anschließend entscheidet die Generalversammlung der Vereinten Nationen über die vorgeschlagene Person. Die erste informelle Probeabstimmung im Sicherheitsrat wird Ende Juli erwartet.

Neben den fachlichen Qualifikationen der Bewerber richtet sich der Blick auch auf die zukünftige Ausrichtung der Vereinten Nationen. Erstmals in der Geschichte der Organisation könnten mehrere Frauen realistische Chancen auf das Amt haben. Wer António Guterres ab dem 1. Januar 2027 nachfolgt, entscheidet sich im weiteren Verlauf des internationalen Auswahlverfahrens.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen

Die Wahl betrifft die künftige Führung einer Organisation, die internationale Zusammenarbeit sowie zahlreiche globale Programme und Standards koordiniert. Konkrete Auswirkungen für Unternehmen ergeben sich erst aus den politischen Schwerpunkten der künftigen UN-Führung.

Handlungsempfehlungen

  1. Diversifizieren Sie Ihre Geschäftsbeziehungen: Verteilen Sie Kunden, Lieferanten und Absatzmärkte möglichst breit, um auf internationale Veränderungen besser vorbereitet zu sein.
  2. Beobachten Sie internationale Entwicklungen regelmäßig: Planen Sie feste Termine ein, um weltpolitische Veränderungen und neue Rahmenbedingungen für Ihr Unternehmen zu bewerten.
  3. Stärken Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit: Investieren Sie kontinuierlich in Qualität, Digitalisierung und Effizienz, damit Ihr Unternehmen auch bei internationalen Veränderungen stabil aufgestellt bleibt.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026



Redaktion 24. Juli 2026
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