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BASF investiert Milliarden in China und baut Produktion aus

Die BASF China Strategie gewinnt weiter an Bedeutung. Der neue Verbundstandort in Zhanjiang entwickelt sich planmäßig, während der Konzern seine Strukturen in Ludwigshafen neu ausrichtet.
8. Juli 2026 durch
Redaktion

Die BASF China Strategie schreitet weiter voran. Rund 100 Tage nach der Inbetriebnahme des neuen Verbundstandorts im chinesischen Zhanjiang hat der Chemiekonzern eine erste Zwischenbilanz gezogen. Das Investitionsvolumen für den Standort beläuft sich auf rund 8,7 Milliarden Euro und zählt zu den größten Einzelinvestitionen in der Unternehmensgeschichte. Nach Angaben des Unternehmens entwickelt sich der Produktionsstandort planmäßig und konnte zuletzt fast zwei Monate profitabel betrieben werden, auch wenn für das erste vollständige Betriebsjahr insgesamt noch mit einem negativen Ergebnis gerechnet wird.

Mit der BASF China Strategie verfolgt der Konzern das Ziel, seine Produktion stärker an den asiatischen Absatzmarkt anzubinden. Der neue Verbundstandort entsteht schrittweise und soll künftig ein breites Spektrum an Chemikalien und Vorprodukten für verschiedene Industriezweige herstellen. China gilt weiterhin als weltweit größter Chemiemarkt und nimmt für BASF eine zentrale Rolle in der langfristigen Unternehmensstrategie ein. Durch den Ausbau der Produktionskapazitäten will das Unternehmen die wachsende Nachfrage in der Region künftig noch direkter bedienen.

Parallel zum Ausbau in China setzt BASF die angekündigte Neuausrichtung seines Stammstandorts in Ludwigshafen fort. Dort werden Produktionsstrukturen weiter angepasst und Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz umgesetzt. Hintergrund sind die veränderten Marktbedingungen in Europa sowie dauerhaft hohe Produktionskosten. Bereits in den vergangenen Monaten hatte der Konzern angekündigt, einzelne Anlagen stillzulegen und verschiedene Geschäftsbereiche organisatorisch neu aufzustellen.

Die BASF China Strategie verdeutlicht die internationale Ausrichtung des Unternehmens. Während der Standort in Zhanjiang in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll, bleibt Ludwigshafen das weltweit größte Verbundwerk von BASF sowie das wichtigste Forschungs- und Entwicklungszentrum des Konzerns. Beide Standorte übernehmen künftig unterschiedliche Aufgaben innerhalb des globalen Produktions- und Forschungsnetzwerks und bilden weiterhin zentrale Bestandteile der langfristigen Unternehmensstrategie.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen

Die internationale Ausrichtung großer Industrieunternehmen zeigt, wie wichtig wettbewerbsfähige Standorte und flexible Geschäftsmodelle sind. Auch deutsche Unternehmen anderer Branchen profitieren davon, ihre Geschäftsmodelle regelmäßig an Markt- und Kostenentwicklungen anzupassen.

Handlungsempfehlungen

  1. Prüfen Sie regelmäßig, ob Ihr Unternehmen von einzelnen Kunden, Lieferanten oder Märkten zu stark abhängig ist, und bauen Sie alternative Geschäftsmöglichkeiten auf.

  2. Dokumentieren Sie Ihre wichtigsten Geschäftsprozesse, damit Ihr Unternehmen auch bei Veränderungen flexibel und handlungsfähig bleibt.

  3. Nutzen Sie wirtschaftlich ruhigere Phasen, um interne Abläufe zu optimieren und Ihr Unternehmen strategisch für zukünftiges Wachstum auszurichten.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026



Redaktion 8. Juli 2026
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