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Bio-Lebensmittel-Umsatz steigt weiter und verändert den deutschen Handel

Der Bio-Lebensmittel-Umsatz ist im zweiten Quartal 2026 erneut gestiegen, während sich die Marktanteile zwischen Supermärkten, Drogerien und dem Bio-Fachhandel weiter verschieben.
3. August 2026 durch
Redaktion

Der deutsche Markt für ökologische Lebensmittel hat seinen Wachstumskurs auch im zweiten Quartal 2026 fortgesetzt. Der Bio-Lebensmittel-Umsatz erreichte rund 4,75 Milliarden Euro und lag damit 3,8 Prozent über dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Auch im ersten Halbjahr entwickelte sich der Markt positiv und überschritt ein Gesamtvolumen von 9,6 Milliarden Euro.

Die aktuellen Marktdaten zeigen, dass die Umsätze mit Bio-Lebensmitteln gegenüber dem Vorjahreszeitraum erneut gestiegen sind. Besonders stark entwickelte sich der Verkauf in Drogeriemärkten. Dort legte der Bio-Lebensmittel-Umsatz innerhalb eines Jahres um nahezu 20 Prozent zu. Das Sortiment umfasst inzwischen unter anderem Babynahrung, Getränke, Snacks, pflanzliche Lebensmittel und weitere haltbare Produkte.

Auch Supermärkte und Vollsortimenter konnten ihre Umsätze mit Bio-Produkten weiter steigern und verzeichneten im zweiten Quartal ein Wachstum von rund fünf Prozent. Gleichzeitig blieb das Umsatzniveau im spezialisierten Bio-Fachhandel mit rund 820 Millionen Euro weitgehend unverändert.

Der Bio-Lebensmittel-Umsatz entwickelt sich damit weiterhin positiv, während sich die Marktanteile innerhalb des Handels verschieben. Neben dem klassischen Bio-Fachhandel gewinnen insbesondere große Handelsketten und Drogeriemärkte weiter an Bedeutung und bauen ihre Position im Markt für ökologisch erzeugte Lebensmittel aus.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen

Der wachsende Bio-Markt eröffnet Herstellern und Händlern zusätzliche Absatzmöglichkeiten. Gleichzeitig verschiebt sich der Verkauf zunehmend zu Supermärkten und Drogerien, wodurch der Wettbewerbsdruck auf Fachgeschäfte und kleinere Marken zunimmt.

Handlungsempfehlungen

  1. Analysieren Sie regelmäßig veränderte Kundenbedürfnisse: Prüfen Sie mindestens quartalsweise, welche Produkte oder Dienstleistungen Ihre Zielgruppe verstärkt nachfragt, und passen Sie Ihr Angebot entsprechend an.

  2. Überprüfen Sie Ihre Vertriebskanäle kritisch: Bewerten Sie, ob Sie Ihre Kunden über die richtigen Kanäle erreichen. Neue Vertriebspartner, digitale Verkaufswege oder Kooperationen können zusätzliche Umsatzpotenziale erschließen.

  3. Nutzen Sie aktuelle Marktentwicklungen als Anlass für Innovationen: Beobachten Sie Veränderungen in Ihrer Branche und entwickeln Sie daraus neue Angebote, Services oder Geschäftsmodelle, bevor Wettbewerber entsprechende Chancen nutzen.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026



Redaktion 3. August 2026
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