Die Bundesregierung startet einen bundesweiten Bürger-Hackathon zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung. Unter dem Titel „Deutschland, was geht?“ sollen Bürger sowie Unternehmen Probleme aus dem Verwaltungsalltag melden und Vorschläge zur Verbesserung staatlicher Abläufe einreichen.
Nach Angaben der Organisatoren läuft die erste Phase des Projekts bis Mitte Juni. In diesem Zeitraum sollen vor allem bürokratische Hürden, komplizierte Abläufe und digitale Schwachstellen gesammelt werden. Anschließend ist eine öffentliche Abstimmung über zentrale Themen vorgesehen.
Im weiteren Verlauf sollen ausgewählte Teams konkrete Konzepte und digitale Lösungsansätze entwickeln. Ziel ist es, erfolgreiche Ideen künftig stärker in Verwaltungsprozesse einzubinden und staatliche Abläufe effizienter zu gestalten.
Die Initiative gehört zu mehreren Maßnahmen der Bundesregierung zur Digitalisierung und Modernisierung öffentlicher Verwaltungssysteme. In den vergangenen Jahren waren insbesondere lange Bearbeitungszeiten und komplizierte Verfahren zunehmend kritisiert worden.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Ein erfolgreicher Bürokratieabbau kann Zeitaufwand, Verwaltungskosten und Unsicherheit reduzieren. Besonders kleine und mittlere Unternehmen könnten profitieren, wenn Anträge, Genehmigungen und Nachweise einfacher digital funktionieren.
Handlungsempfehlungen
Dokumentieren Sie interne Verwaltungs- und Bürokratieaufwände systematisch, um Einsparpotenziale sichtbar zu machen.
Digitalisieren Sie wiederkehrende Abläufe wie Rechnungen, Verträge oder Personalprozesse schrittweise weiter.
Schulen Sie Mitarbeiter regelmäßig im Umgang mit digitalen Verwaltungs- und Behördenprozessen.
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026