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CO₂-Preis-Anstieg: Neue Stufe zum Jahresbeginn

Der nationale CO₂-Preis wurde angehoben und gilt seit Jahresbeginn für Kraft- und Brennstoffe in höherer Höhe.
15. Januar 2026 durch
Redaktion

Mit Beginn des Jahres 2026 ist in Deutschland der nationale CO₂-Preis erneut gestiegen. Er betrifft weiterhin fossile Energieträger wie Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas. Der CO₂-Preis wird pro ausgestoßener Tonne Kohlendioxid erhoben und ist Teil des nationalen Emissionshandels für die Sektoren Verkehr und Gebäude.

Die neue Preisstufe gilt seit dem 1. Januar 2026 verbindlich. Mineralölunternehmen, Gaslieferanten und andere Inverkehrbringer fossiler Energieträger müssen die entsprechenden Zertifikate zu den neuen Konditionen erwerben. Diese Kosten werden in der Regel in den Energiepreisen abgebildet.

Der CO₂-Preis ist Bestandteil der langfristigen Klimastrategie Deutschlands. Ziel ist es, den Verbrauch fossiler Energieträger schrittweise zu verringern und den Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen zu beschleunigen. Seit seiner Einführung wurde der Preis mehrfach angepasst und folgt einem festgelegten Stufenmodell.

Betroffen sind alle Bereiche, in denen fossile Brennstoffe eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem die Beheizung von Gebäuden, industrielle Prozesse mit fossiler Wärmeversorgung sowie der Straßenverkehr. Auch der Gütertransport und Teile der Landwirtschaft fallen unter die Regelung.

Der nationale CO₂-Preis ergänzt den europäischen Emissionshandel, der bereits seit Jahren für Industrie und Stromerzeugung gilt. Mit der Ausweitung auf weitere Sektoren wird die CO₂-Bepreisung in Deutschland auf eine breitere Basis gestellt.

Die Anhebung zum Jahresbeginn 2026 ist Teil dieses bestehenden Systems und folgt dem vorgesehenen Zeitplan. Weitere Anpassungen in den kommenden Jahren sind bereits politisch vorgesehen und Bestandteil der langfristigen Klimapolitik.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen


Der höhere CO₂-Preis verteuert fossile Energieträger und beeinflusst direkt die laufenden Energie- und Transportkosten vieler Betriebe.

Handlungsempfehlungen


  1. Erfassen Sie Ihren gesamten Energieverbrauch zentral in einer einfachen Übersicht (z. B. monatlich in einer Tabelle), um Kostenentwicklungen sofort zu erkennen.
  2. Prüfen Sie alle bestehenden Verträge mit Energie- und Dienstleistern auf Einsparpotenziale oder bessere Konditionen.
  3. Schulen Sie Ihre Mitarbeitenden im bewussten Umgang mit Energie, etwa durch klare Regeln zu Heizung, Beleuchtung und Maschinenlaufzeiten.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026

Bildquelle¹


Redaktion 15. Januar 2026
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