Das EU-Indien-Abkommen rückt zunehmend in den Fokus deutscher Unternehmen. Zahlreiche Firmen beschäftigen sich derzeit mit den Möglichkeiten, die sich aus den laufenden Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Indien ergeben könnten. Ziel der Gespräche ist ein umfassendes Handelsabkommen, das die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Wirtschaftsräumen weiter stärken soll.
Im Mittelpunkt des EU-Indien-Abkommens stehen unter anderem Zollfragen, Investitionsbedingungen und der gegenseitige Marktzugang. Geplant ist, bestehende Handelshemmnisse abzubauen und den Austausch von Waren und Dienstleistungen zu erleichtern. Indien zählt zu den größten Volkswirtschaften der Welt und verfügt über einen schnell wachsenden Binnenmarkt mit hoher wirtschaftlicher Dynamik.
Mehrere deutsche Unternehmen prüfen bereits den Ausbau ihrer Aktivitäten in Indien. Dabei geht es sowohl um neue Produktionsstandorte als auch um Vertrieb, Beschaffung und Kooperationen mit lokalen Partnern. Das Interesse am indischen Markt hat zuletzt deutlich zugenommen.
Das EU-Indien-Abkommen wurde Anfang 2026 beschlossen, ist aber noch nicht offiziell in Kraft. Bereits vor dem Inkrafttreten beschäftigen sich deutsche Unternehmen mit Investitionen, neuen Standorten und möglichen Produktionsverlagerungen nach Indien. Grundlage dafür ist unter anderem der „German-Indian Business Outlook“ von KPMG und der Deutsch-Indischen Handelskammer.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Das Abkommen kann neue Exportmöglichkeiten eröffnen und den Zugang zu einem der größten Wachstumsmärkte der Welt erleichtern. Gleichzeitig gewinnen internationale Lieferketten und alternative Beschaffungswege weiter an Bedeutung.
Handlungsempfehlungen
Prüfen Sie regelmäßig neue internationale Absatz- und Beschaffungsmärkte, um Ihr Unternehmen breiter aufzustellen und Abhängigkeiten zu reduzieren.
Analysieren Sie mindestens einmal pro Jahr Ihre wichtigsten Lieferanten und entwickeln Sie alternative Bezugsquellen für kritische Produkte oder Dienstleistungen.
Beobachten Sie politische und wirtschaftliche Entwicklungen frühzeitig und bewerten Sie, welche neuen Geschäftschancen sich daraus für Ihr Unternehmen ergeben können.
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026