Viele Beschäftigte in Deutschland können sich vorstellen, zeitweise oder dauerhaft im Ausland zu arbeiten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts Appinio im Auftrag der Jobplattform Indeed hervor. Demnach zeigte sich ein großer Teil der Befragten grundsätzlich offen für berufliche Tätigkeiten außerhalb Deutschlands.
Zu den beliebtesten Zielländern zählen laut der Erhebung die Vereinigten Staaten, Großbritannien und die Schweiz. Ein Teil der Befragten gab zudem an, sich bereits konkret über Arbeitsmöglichkeiten im Ausland informiert zu haben. Die Ergebnisse zeigen ein anhaltendes Interesse an internationalen Karrieremöglichkeiten.
Für die Untersuchung wurden Arbeitnehmer verschiedener Altersgruppen und Berufsbereiche befragt. Die Gründe für das Interesse an einem Arbeitsplatz im Ausland unterscheiden sich dabei je nach persönlicher Situation. Genannt wurden unter anderem berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, internationale Erfahrungen und neue Perspektiven.
Die Studie liefert einen aktuellen Einblick in die Einstellungen deutscher Arbeitnehmer gegenüber internationalen Arbeitsmärkten. Gleichzeitig zeigt sie, dass grenzüberschreitende Mobilität für viele Beschäftigte weiterhin ein relevantes Thema bleibt.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Der Trend Fachkräfte Ausland erhöht den Druck auf Arbeitgeber, gute Mitarbeiter langfristig zu binden. Unternehmen müssen Gehalt, Arbeitsbedingungen, Entwicklungsperspektiven und Flexibilität strategischer gestalten, um im Wettbewerb um Talente attraktiv zu bleiben.
Handlungsempfehlungen
- Führen Sie mindestens einmal jährlich strukturierte Gespräche mit Ihren Mitarbeitern über Entwicklungsmöglichkeiten, Wünsche und Verbesserungsvorschläge.
- Überprüfen Sie regelmäßig, welche zusätzlichen Vorteile oder Arbeitsbedingungen Ihr Unternehmen attraktiver für bestehende und neue Mitarbeiter machen können.
- Dokumentieren Sie wichtiges Wissen und zentrale Prozesse, damit Ihr Unternehmen auch bei personellen Veränderungen handlungsfähig bleibt.
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026