Zum Inhalt springen

Jobangst löst neue Gründerwelle aus

Die Firmengründungen Deutschland 2025 erreichen einen neuen Höchststand bei der Gründungsbereitschaft, während für viele Menschen die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt ein wichtiger Auslöser für den Schritt in die Selbstständigkeit wird.
5. August 2026 durch
Redaktion

Der aktuelle Global Entrepreneurship Monitor zeigt, dass die Gründungsbereitschaft in Deutschland im Jahr 2025 deutlich zugenommen hat. Die Firmengründungen in Deutschland 2025 werden dabei durch eine Gründungsquote von 13 Prozent geprägt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um drei Prozentpunkte. Besonders hoch ist die Gründungsaktivität bei den 18- bis 24-Jährigen, von denen ein überdurchschnittlich großer Anteil bereits gegründet hat oder eine Unternehmensgründung vorbereitet.

Als wichtiger Beweggrund wird die Situation auf dem Arbeitsmarkt genannt. Nach den Ergebnissen der Untersuchung erklärten 62 Prozent der befragten Gründerinnen und Gründer, dass sie ihren Lebensunterhalt selbst sichern wollten, weil sie Arbeitsplätze als schwer verfügbar einschätzen. Daneben nannten viele Befragte den Wunsch nach höherem Einkommen sowie nach mehr unternehmerischer Unabhängigkeit als Motivation. Die Entwicklung der Firmengründungen Deutschlands 2025 wird damit sowohl von wirtschaftlichen als auch von persönlichen Beweggründen beeinflusst.

Der Global Entrepreneurship Monitor berücksichtigt klassische Unternehmensgründungen ebenso wie Gründungen im Handwerk, in Dienstleistungsberufen und im technologieorientierten Bereich. Ein Teil der neu gegründeten Unternehmen entwickelt innovative Produkte oder Dienstleistungen mit internationalem Marktpotenzial. Die Firmengründungen in Deutschland 2025 zeigen damit eine breite Verteilung über verschiedene Branchen und Geschäftsmodelle.

Für den internationalen Vergleich wurden Daten aus mehr als 45 Ländern ausgewertet. Deutschland verbesserte sich dabei gegenüber dem Vorjahr deutlich und erreichte eine höhere Platzierung im weltweiten Gründungsvergleich. Gleichzeitig trauen sich nach den Ergebnissen der Studie immer mehr Menschen grundsätzlich zu, ein eigenes Unternehmen aufzubauen und dauerhaft am Markt zu etablieren.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen

Die steigende Gründungsbereitschaft erhöht den Wettbewerb in vielen Märkten, schafft gleichzeitig aber auch neue Kooperationsmöglichkeiten mit jungen Unternehmen, spezialisierten Dienstleistern und innovativen Geschäftspartnern.

Handlungsempfehlungen

  1. Überprüfen Sie regelmäßig Ihr Alleinstellungsmerkmal: Machen Sie für Ihre Kunden klar erkennbar, wodurch sich Ihr Unternehmen dauerhaft vom Wettbewerb unterscheidet.
  2. Investieren Sie gezielt in die Kundenbindung: Entwickeln Sie Maßnahmen, mit denen bestehende Kunden langfristig an Ihr Unternehmen gebunden werden und gerne wiederkommen.
  3. Beobachten Sie neue Wettbewerber aktiv: Analysieren Sie regelmäßig neue Anbieter in Ihrem Markt und nutzen Sie erfolgreiche Ideen als Impulse für die Weiterentwicklung Ihres eigenen Unternehmens.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026



Redaktion 5. August 2026
Diesen Beitrag teilen
Archiv