Die Europäische Union treibt ihr Verfahren gegen den Google-Mutterkonzern Alphabet weiter voran. Im Mittelpunkt stehen mögliche Verstöße gegen den sogenannten Digital Markets Act, mit dem große Digitalkonzerne stärker reguliert werden sollen.
Konkret geht es um den Vorwurf, dass Google eigene Dienste innerhalb der Suchmaschine bevorzugt dargestellt haben soll. Betroffen sind unter anderem Vergleichs- und Shoppingangebote sowie die Platzierung eigener Produkte in Suchergebnissen.
Der Digital Markets Act gehört zu den wichtigsten neuen EU-Regelungen für große Technologieunternehmen. Ziel ist es, fairere Wettbewerbsbedingungen für kleinere Anbieter und Plattformen zu schaffen. Die Europäische Kommission prüft deshalb seit Monaten das Verhalten mehrerer großer Tech-Konzerne.
Sollte die EU tatsächlich eine hohe Google-Strafe verhängen, wäre dies eine der ersten größeren Entscheidungen auf Grundlage des neuen Gesetzes. Alphabet weist die Vorwürfe weiterhin zurück und betont die Zusammenarbeit mit den europäischen Behörden.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Mehr Wettbewerb in der Google-Suche könnte kleineren Anbietern zusätzliche Sichtbarkeit bringen. Unternehmen sollten ihre digitale Abhängigkeit dennoch weiter reduzieren.
Handlungsempfehlungen
Reduzieren Sie die Abhängigkeit von einzelnen Plattformen und bauen Sie mehrere digitale Vertriebskanäle parallel auf.
Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Sichtbarkeit bei Google und optimieren Sie Ihre Website für relevante Suchbegriffe.
Sammeln Sie verstärkt eigene Kundendaten über Newsletter, CRM-Systeme und Direktkontakte.
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026