Der Energieinfrastruktur-Spezialist Friedrich Vorwerk hat als Teil einer Arbeitsgemeinschaft den Auftrag erhalten, einen Abschnitt der Wasserstoffleitung H2Coastlink 1 zu errichten. Nach Unternehmensangaben liegt der Auftragswert im zweistelligen Millionenbereich. Die vorbereitenden Arbeiten sollen noch im Sommer 2026 beginnen, die betriebsfertige Übergabe des Leitungsabschnitts ist für Herbst 2027 vorgesehen.
H2Coastlink 1 ist Teil des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes. Die neue Hochdruckleitung soll die entstehende Wasserstoff-Erzeugungsanlage in Emden-Borssum mit der Wasserstoffinfrastruktur in Leer-Nord verbinden. Dort ist ein Anschluss an das überregionale Wasserstoffnetz vorgesehen. Das Projekt gehört zu den Infrastrukturmaßnahmen, mit denen der Ausbau des bundesweiten Wasserstoffnetzes vorangetrieben wird.
Friedrich Vorwerk ist auf den Bau und die Modernisierung von Energieinfrastruktur spezialisiert. Das Unternehmen realisiert unter anderem Projekte im Pipeline- und Anlagenbau sowie in der Energieversorgung und verfügt über Erfahrung bei Erdgas-, Strom- und Wasserstoffprojekten. Der am 15. Juli 2026 bekannt gegebene Auftrag zählt zu den aktuellen Bauvorhaben innerhalb des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes.
Für den Transport von Wasserstoff gelten besondere technische Anforderungen an Leitungen, Armaturen und Sicherheitssysteme. Die rund 24 Kilometer lange Hochdruckleitung wird als Neubau errichtet und verläuft zwischen Emden und Leer. Entlang der Strecke sind zahlreiche Querungen von Straßen, Gewässern und weiterer Infrastruktur vorgesehen. Mit H2Coastlink 1 wird ein weiterer Abschnitt des geplanten Wasserstoff-Kernnetzes umgesetzt.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Der Ausbau des Wasserstoffnetzes schafft zusätzliche Aufträge für Bau-, Anlagenbau- und Technikunternehmen. Gleichzeitig erhalten energieintensive Betriebe mehr Planungssicherheit für eine mögliche künftige Wasserstoffversorgung.
Handlungsempfehlungen
Prüfen Sie frühzeitig, welche Infrastrukturprojekte in Ihrer Region geplant sind, um mögliche Geschäftschancen, Kooperationen oder Fördermöglichkeiten rechtzeitig zu erkennen.
Beobachten Sie technologische Entwicklungen kontinuierlich und bewerten Sie regelmäßig, welche neuen Technologien Ihr Unternehmen langfristig wettbewerbsfähiger machen können.
Entwickeln Sie Ihre Investitionsplanung mit einem langfristigen Zeithorizont, damit Ihr Unternehmen flexibel auf neue Marktbedingungen und zukünftige Veränderungen reagieren kann.
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026