Zu Beginn des Jahres 2026 sind die Importpreise in Deutschland erneut gesunken. Damit setzt sich der zuletzt beobachtete Trend fort. Die aktuellen Daten zeigen, dass insbesondere Vorprodukte und bestimmte Rohstoffe günstiger eingeführt wurden als im Vorjahr.
Die Importpreise entwickeln sich unter dem Einfluss internationaler Rohstoffmärkte, Wechselkurse und globaler Nachfragebewegungen. Veränderungen bei Energiepreisen und industriellen Vorleistungen wirken sich ebenfalls auf die Einfuhrpreise aus.
Die Entwicklung der Importpreise wird regelmäßig veröffentlicht und dient als Frühindikator für mögliche Veränderungen bei Erzeuger- und Verbraucherpreisen. Auch im Februar bleiben die Importpreise ein bedeutender statistischer Wert für die wirtschaftliche Einordnung des Jahresstarts.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Sinkende Einfuhrkosten verbessern kurzfristig die Kalkulationsbasis. Gleichzeitig steigt der Wettbewerbsdruck, da Unternehmen günstige Einkaufspreise unterschiedlich an Kunden weitergeben.
Handlungsempfehlungen
Überprüfen Sie Ihre gesamte Kostenstruktur quartalsweise. Nutzen Sie sinkende Einkaufspreise, um Verträge neu zu verhandeln oder unnötige Kostenpositionen zu streichen.
Erstellen Sie eine Preisstrategie mit klaren Szenarien. Legen Sie fest, ab wann Sie Kostenvorteile weitergeben, Margen sichern oder Investitionen erhöhen.
Reduzieren Sie Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten. Bauen Sie mindestens eine alternative Bezugsquelle für Ihre wichtigsten Vorleistungen auf.
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026