Im Dezember 2025 sind die Auftragseingänge im deutschen verarbeitenden Gewerbe gegenüber dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt um rund 7,8 Prozent gestiegen. Die Entwicklung deutet darauf hin, dass sich die konjunkturelle Lage in Teilen der Industrie zuletzt spürbar stabilisiert hat. Besonders deutlich fiel der Zuwachs in Bereichen wie Metallverarbeitung und Maschinenbau aus, während einzelne Segmente – etwa die Automobilbranche – weiterhin unter Druck stehen. Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe entwickelte sich zuletzt zwar verhalten, die Auftragssituation zeigt jedoch klare Belebungstendenzen im industriellen Umfeld.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Die steigenden Auftragseingänge erhöhen die Auslastung in der Industrie und können die Investitionsbereitschaft insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau stärken. Davon profitieren auch Zulieferer und industrielle Dienstleister. Gleichzeitig wächst der Wettbewerbsdruck, da sich Lieferfähigkeit und Geschwindigkeit stärker auf Marktanteile auswirken.
Handlungsempfehlungen
Monatliches Nachfrage-Monitoring einführen: Legen Sie einen festen Termin pro Monat fest, an dem Angebotsanfragen, Aufträge oder Leads ausgewertet werden, um Marktveränderungen frühzeitig zu erkennen.
Liefer- und Leistungsfähigkeit absichern: Erstellen Sie eine kurze Liste mit alternativen Dienstleistern oder Lieferanten, auf die Sie bei Engpässen kurzfristig zurückgreifen können.
Produktivitätsmaßnahme umsetzen: Setzen Sie innerhalb der nächsten 90 Tage eine konkrete Maßnahme um, die Zeit oder Kosten spart (z. B. Angebotsvorlagen, Prozessautomatisierung oder eine gezielte Mitarbeiterschulung).
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026