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Infineon eröffnet neue Chipfabrik in Dresden

Die neue Infineon Chipfabrik nimmt den Betrieb auf und erweitert mit Unterstützung des europäischen Chips Act die Halbleiterproduktion in Deutschland.
2. Juli 2026 durch
Redaktion

Mit der offiziellen Eröffnung seiner neuen Halbleiterfabrik in Dresden hat Infineon einen weiteren wichtigen Produktionsstandort in Betrieb genommen. Das Werk zählt zu den größten Investitionsprojekten des Unternehmens in Europa und wurde im Rahmen des europäischen Chips Act mit öffentlichen Fördermitteln unterstützt. Nach Unternehmensangaben soll die Produktion schrittweise anlaufen und zunächst auf Leistungshalbleiter für unterschiedliche Industrieanwendungen ausgerichtet werden.

Die neue Infineon Chipfabrik ist Bestandteil der europäischen Strategie zum Ausbau der Halbleiterproduktion innerhalb Europas. Leistungshalbleiter werden unter anderem in Elektrofahrzeugen, industriellen Fertigungsanlagen, Rechenzentren, der Energieversorgung sowie zahlreichen elektronischen Steuerungssystemen eingesetzt. Mit dem neuen Werk erweitert Infineon seine bestehenden Produktionskapazitäten am traditionsreichen Halbleiterstandort Dresden.

Zur Eröffnung der Infineon Chipfabrik waren Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Industrie anwesend. Das Investitionsprojekt wird mit rund 920 Millionen Euro öffentlichen Fördermitteln unterstützt und ist Teil der europäischen Strategie zum Ausbau der Halbleiterfertigung. Nach Angaben des Unternehmens entstehen am Standort zusätzliche Arbeitsplätze. 

Mit der Inbetriebnahme erreicht das Bauprojekt einen wichtigen Meilenstein. Weitere Fertigungsbereiche werden in den kommenden Monaten nach und nach in Betrieb genommen. Infineon plant, mit dem neuen Werk die Versorgung verschiedener Industriezweige mit Leistungshalbleitern weiter auszubauen. Weitere Änderungen am Investitionsprojekt wurden bislang nicht bekannt gegeben.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen

Der Ausbau der europäischen Halbleiterproduktion stärkt langfristig die Versorgung wichtiger Industriezweige und erhöht die Verfügbarkeit strategischer Schlüsseltechnologien.

Handlungsempfehlungen

  1. Analysieren Sie regelmäßig, von welchen Lieferanten oder Schlüsselkomponenten Ihr Unternehmen besonders abhängig ist, und entwickeln Sie geeignete Alternativen.

  2. Planen Sie Investitionen frühzeitig und beobachten Sie öffentliche Förderprogramme, die Ihr Unternehmen bei Digitalisierung oder Innovation unterstützen können.

  3. Tauschen Sie sich regelmäßig mit Ihren wichtigsten Lieferanten über deren Lieferfähigkeit und zukünftige Entwicklungen aus, um Engpässe frühzeitig zu erkennen.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026



Redaktion 2. Juli 2026
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