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Kaum Naturgefahr-Schäden – Versicherer können durchatmen

Versicherte Schäden in Deutschland im ersten Halbjahr unter Durchschnitt – dennoch bleibt das Risiko langfristig hoch
28. August 2025 durch
Redaktion

Die versicherten Schäden durch Naturgefahren sind in Deutschland im ersten Halbjahr 2025 deutlich niedriger ausgefallen als in früheren Jahren. Stürme, Hagel und Blitzschläge verursachten zusammen Schäden im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Überschwemmungen und Starkregen trugen ebenfalls einen vergleichsweise geringen Anteil bei. Auch die Belastungen in der Kfz-Versicherung sowie bei Hausrat- und Industrieschäden blieben im Rahmen.

Im Rückblick zeigt sich: Die Gesamtsumme lag klar unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Branchenexperten gehen jedoch davon aus, dass die Zahl schwerer Unwetter langfristig steigen wird und die jährlichen Schadenssummen damit deutlich höher ausfallen könnten. Die Gefahr ist damit keineswegs gebannt – sie verschiebt sich nur.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen

Kurzfristig profitieren Versicherer und ihre Kunden von den geringeren Belastungen, da Rückstellungen niedriger ausfallen. Mittel- bis langfristig bleibt es jedoch entscheidend, dass Unternehmen ihre Standorte, Produktionsanlagen und Logistikstrukturen gegen zunehmende Extremwetterlagen absichern.

Handlungsempfehlungen

  1. Notfallpläne testen: Führen Sie regelmäßig interne Krisenübungen durch, um Abläufe im Ernstfall zu prüfen – unabhängig davon, ob es sich um ein Büro oder eine Produktionsstätte handelt.
  2. IT- und Datensicherung verbessern: Legen Sie Back-ups auch an externen Orten oder in der Cloud ab, damit der Betrieb selbst nach Schäden schnell wieder anlaufen kann.
  3. Lieferanten und Partner einbinden: Prüfen Sie, wie widerstandsfähig Ihre Lieferkette ist, und vereinbaren Sie Ausweichlösungen, damit Ihr Geschäft nicht stillsteht.

Bildquelle¹: KI-generiert mit ChatGPT (OpenAI)

Bildquelle¹


Redaktion 28. August 2025
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