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KI-Avatare erobern Deutschlands DAX-Konzerne

Das Milliarden-Start-up Synthesia erweitert seine Plattform um interaktive Echtzeit-Avatare, während bereits fast alle DAX-Konzerne die Technologie nutzen.
22. Juli 2026 durch
Redaktion

Das britische Technologieunternehmen Synthesia entwickelt seine Plattform für KI-gestützte Unternehmensvideos kontinuierlich weiter. Unternehmen können damit Texte in professionell wirkende Videos umwandeln, die von digital erzeugten Avataren mit künstlichen Stimmen präsentiert werden. Die Lösung wird bereits von zahlreichen internationalen Großunternehmen für Mitarbeiterschulungen, interne Kommunikation und standardisierte Arbeitsabläufe eingesetzt. Nach aktueller Berichterstattung nutzen inzwischen nahezu alle DAX-Konzerne die Plattform.

Die KI-Avatare für Unternehmen können inzwischen über Echtzeit-Funktionen auch interaktiv eingesetzt werden. Zusätzlich bietet Synthesia sogenannte Video Agents an, die auf Eingaben reagieren und für Trainingsdialoge, Rollenspiele oder Wissensüberprüfungen genutzt werden können. Damit erweitert das Unternehmen seine bisherige Videoplattform um Anwendungen, die den Austausch zwischen Beschäftigten und digitalen Avataren ermöglichen.

Unternehmen können eigene Texte, Präsentationen und Bildschirmaufnahmen in Videos mit digital erzeugten Avataren und künstlichen Stimmen umwandeln. Für die Erstellung sind weder Kamerateams noch Filmstudios oder reale Sprecher erforderlich. Bestehende Inhalte lassen sich jederzeit anpassen und in zahlreichen Sprachversionen bereitstellen, wodurch Schulungsmaterialien effizient aktualisiert und international eingesetzt werden können.

Synthesia wurde 2017 in London gegründet und zählt heute zu den höchstbewerteten KI-Start-ups Europas. Anfang 2026 erhielt das Unternehmen im Rahmen einer Finanzierungsrunde 200 Millionen US-Dollar und wurde dabei mit rund vier Milliarden US-Dollar bewertet. Mit dem Ausbau interaktiver Videoanwendungen entwickelt Synthesia seine Plattform gezielt für Unternehmensschulungen, Wissensvermittlung und digitale Kommunikation weiter.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen

Deutsche Unternehmen können Schulungsinhalte schneller erstellen, aktualisieren und international bereitstellen. Vor der Einführung interaktiver KI-Systeme sollten jedoch Datenschutz, interne Freigabeprozesse und Zuständigkeiten sorgfältig geprüft werden.

Handlungsempfehlungen

  1. Prüfen Sie regelmäßig, welche wiederkehrenden Arbeitsabläufe oder internen Schulungen sich digitalisieren lassen, um Zeit zu sparen und Mitarbeitende schneller einzuarbeiten.

  2. Nutzen Sie neue KI-Anwendungen zunächst in kleinen Pilotprojekten, bewerten Sie den tatsächlichen Nutzen und führen Sie erfolgreiche Lösungen anschließend schrittweise im gesamten Unternehmen ein.

  3. Investieren Sie kontinuierlich in die digitale Weiterbildung Ihrer Mitarbeitenden, damit neue Technologien effizient eingesetzt werden können und Ihr Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleibt.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026



Redaktion 22. Juli 2026
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