Der Haushaltsdiscounter Mäc Geiz hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Nach aktuellen Angaben betrifft das Verfahren insgesamt 183 Filialen in Deutschland. Das zuständige Amtsgericht Halle (Saale) hat dem Antrag zugestimmt. Der Geschäftsbetrieb soll vorerst weiterlaufen.
Von dem Verfahren sind rund 1.175 Beschäftigte betroffen. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind zunächst über das Insolvenzgeld abgesichert. Das Unternehmen erklärte, dass alle Standorte überprüft werden. Filialschließungen gelten als möglich.
Mäc Geiz gehört seit Februar zur Kodi-Gruppe. Nach dem Zusammenschluss hatten beide Unternehmen auf eine wirtschaftliche Stabilisierung gesetzt. Nun läuft die Sanierung unter Aufsicht von Restrukturierungsexperten weiter.
Der Nonfood-Handel steht seit längerer Zeit unter Druck. Hohe Kosten, zurückhaltender Konsum und zunehmender Wettbewerb belasten zahlreiche Unternehmen im deutschen Einzelhandel.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Die Insolvenz von Mäc Geiz zeigt den anhaltenden Druck im deutschen Einzelhandel. Besonders Unternehmen mit niedrigen Margen und hohen Standortkosten stehen weiterhin vor großen Herausforderungen.
Handlungsempfehlungen
Überprüfen Sie regelmäßig die Rentabilität einzelner Produkte, Standorte oder Dienstleistungen, um wirtschaftliche Schwächen frühzeitig zu erkennen.
Bauen Sie zusätzliche Vertriebskanäle wie Online-Angebote, digitale Terminbuchungen oder neue Serviceleistungen auf, um unabhängiger vom klassischen Tagesgeschäft zu werden.
Entwickeln Sie feste Krisen- und Notfallpläne für Ihr Unternehmen, damit Sie bei Umsatzrückgängen oder Marktveränderungen schneller reagieren können.
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026