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Krebsimpfstoff-Erfolg lässt Moderna-Aktie explodieren

Moderna und Merck melden einen wichtigen Studienerfolg mit ihrem personalisierten mRNA-Krebsimpfstoff gegen schwarzen Hautkrebs – die Moderna-Aktie steigt daraufhin zeitweise um mehr als 170 Prozent.
20. August 2026 durch
Redaktion

Moderna und Merck haben positive Ergebnisse einer Phase-III-Studie zu ihrem personalisierten mRNA-Krebsimpfstoff Intismeran Autogene gemeldet. Untersucht wurde die Therapie bei Patientinnen und Patienten mit operativ entferntem Hochrisiko-Melanom. In der Studie wurde Intismeran gemeinsam mit dem Krebsmedikament Keytruda eingesetzt und mit einer Behandlung mit Keytruda allein verglichen.

An der Phase-III-Studie nahmen 1.137 Patientinnen und Patienten mit vollständig entferntem Melanom der Stadien IIB bis IV teil. Die Kombination aus mRNA-Krebsimpfstoff und Keytruda erreichte sowohl beim rezidivfreien als auch beim metastasenfreien Überleben statistisch signifikante und klinisch relevante Verbesserungen gegenüber Keytruda allein. Nach Angaben der Unternehmen wurden keine neuen oder unerwarteten Sicherheitssignale festgestellt.

Intismeran wird individuell für jeden Patienten hergestellt. Dafür wird das genetische Profil des jeweiligen Tumors analysiert und eine mRNA entwickelt, die Informationen über ausgewählte tumorspezifische Merkmale enthält. Das Immunsystem soll dadurch auf diese Merkmale ausgerichtet werden und verbliebene Krebszellen erkennen. Der mRNA-Krebsimpfstoff ist eine therapeutische Behandlung und keine vorbeugende Impfung gegen Krebs.

Moderna und Merck haben bislang keine vollständigen Detaildaten der Phase-III-Studie veröffentlicht. Die Unternehmen wollen die Ergebnisse auf einer medizinischen Fachtagung präsentieren und mit den zuständigen Arzneimittelbehörden über mögliche Zulassungsanträge sprechen. Die Untersuchung des Gesamtüberlebens läuft weiter. 

Auswirkung auf deutsche Unternehmen

Der Studienerfolg unterstreicht das hohe Innovationstempo neuer Technologien. Für deutsche Unternehmen zeigt die Entwicklung, wie wichtig die kontinuierliche Beobachtung technologischer Veränderungen für die eigene Wettbewerbsfähigkeit ist.

Handlungsempfehlungen

  1. Planen Sie feste Zeit für Innovationen ein: Prüfen Sie beispielsweise einmal pro Quartal, welche neuen Technologien oder Entwicklungen Ihre Branche verändern könnten und welche davon für Ihr Unternehmen konkret nutzbar sind.

  2. Testen Sie Neuerungen zunächst im kleinen Rahmen: Starten Sie neue Technologien, Prozesse oder digitale Lösungen mit einem klar abgegrenzten Pilotprojekt, bevor Sie größere Budgets oder Ressourcen dafür einsetzen.

  3. Nutzen Sie Wissen außerhalb Ihres Unternehmens: Bauen Sie gezielt Kontakte zu Hochschulen, Start-ups, Verbänden oder Technologiepartnern auf, um neue Entwicklungen früh kennenzulernen und relevantes Know-how schneller in Ihr Unternehmen zu übertragen.

Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026



Redaktion 20. August 2026
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