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Wohnungsbau-Krise verschärft sich erneut

Bauunternehmen melden weiter schlechte Lage – fehlende Projekte, hohe Kosten und Unsicherheit drücken die Stimmung.
17. November 2025 durch
Redaktion

Die Stimmung im deutschen Wohnungsbau hat sich erneut verschlechtert. Viele Unternehmen berichten von schrumpfenden Auftragsbeständen, verschobenen Projekten und zurückhaltenden Investoren. Hohe Bau- und Finanzierungskosten, unsichere Förderbedingungen und langwierige Genehmigungsverfahren verhindern vielerorts wirtschaftlich tragfähige Neubauentscheidungen.

Trotz großem Bedarf an Wohnungen reagiert der Markt nur zögerlich. Regionen mit ohnehin knappen Wohnflächen geraten zusätzlich unter Druck, da geringe Bautätigkeit steigende Bestandsmieten begünstigt. Für Unternehmen rücken effizientere Prozesse, stabile Partnerschaften und wirtschaftlichere Bau- und Planungskonzepte in den Vordergrund.

Auswirkung auf deutsche Unternehmen


Die schwierige Lage zieht sich durch die gesamte Wertschöpfungskette – von Baustofflieferanten über Handwerk bis zu Energie- und Planungspartnern. Firmen, die innovative, kosteneffiziente oder nachhaltige Lösungen anbieten, können sich trotz des Marktumfeldes besser positionieren.

Handlungsempfehlungen


  1. Geschäftsmodell breiter aufstellen: Prüfen Sie, welche Produkte oder Dienstleistungen Sie stärker auf Bestandsgeschäft, Modernisierung, Service oder langfristige Wartungsmodelle ausrichten können – unabhängig von Neubauzyklen.
  2. Planungsprozesse straffen: Standardisieren oder digitalisieren Sie interne Abläufe – etwa Angebotsprozesse, Kommunikationswege, Projektplanung oder Dokumentation –, um Kosten zu senken und Projekte besser kalkulierbar zu machen.
  3. Kooperationen aktiv ausbauen: Suchen Sie Partnerschaften mit Unternehmen, die Ihr Angebot ergänzen (z. B. Energie, Finanzierung, IT, Beratung). Durch gemeinsame Angebote können Sie neue Zielgruppen erschließen und Risiken verteilen.

Bildquelle¹: KI-generiert mit ChatGPT (OpenAI)

Bildquelle¹


Redaktion 17. November 2025
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