Für den 12.02.2026 ist ein ganztägiger Streik im Lufthansa-Umfeld angekündigt, der den Flugbetrieb an zentralen deutschen Drehkreuzen erheblich einschränken kann. Betroffen sind Passagierverbindungen ebenso wie zeitkritische Luftfracht. Hintergrund sind stockende Tarifgespräche, die den regulären Betrieb belasten. Flughäfen rechnen mit Ausfällen, Umleitungen und Engpässen bei Anschlussverbindungen.
Für Unternehmen bedeutet das eine spürbare Störung von Geschäftsreisen, Projektterminen und Expresslieferungen. Gerade Branchen mit hohem Zeitdruck – Ersatzteilversorgung, Medizintechnik, E-Commerce – sind auf verlässliche Luftfracht angewiesen. Verzögerungen können zu Produktionsstopps oder Vertragsstrafen führen, wenn Lieferfenster verfehlt werden.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Reise- und Lieferverzögerungen erhöhen Kosten und gefährden Termintreue. Kurzfristige Umroutungen treiben Logistikpreise und binden Kapazitäten.
Handlungsempfehlungen
Reiseabhängigkeiten identifizieren: Prüfen Sie konkret, welche Projekte, Kundenkontakte oder Lieferungen in Ihrem Unternehmen tatsächlich auf Flugreisen angewiesen sind – und welche digital oder per Bahn abgewickelt werden können.
Standard-Ersatzprozess festlegen: Definieren Sie intern einen klaren Ablauf für Flugausfälle (z. B. Videomeeting + Ersatztermin binnen 48 Stunden), um Reibungsverluste im Tagesgeschäft zu vermeiden.
- Zeitkritische Vorgänge kennzeichnen: Kennzeichnen Sie im ERP/CRM alle Prozesse, bei denen Verzögerungen geschäftskritisch sind, damit diese bei Störungen priorisiert behandelt oder vorgezogen werden können.
Bildquelle¹: © die Mitteilung / KI-Erstellung mit ChatGPT (OpenAI), 2026