Der deutsche Einzelhandel rechnet in diesem Jahr trotz hoher Kundenerwartung mit sinkenden Umsätzen rund um Black Friday und Cyber Monday. Zwar planen viele Verbraucher, die Rabattwochen zu nutzen, doch die durchschnittlichen Budgets fallen geringer aus. Gleichzeitig steigen die operativen Kosten für Händler – von Einkauf über Logistik bis Personal –, was die Rabattstrategien zusätzlich unter Druck setzt.
Der Trend verlagert sich zunehmend von spontanen Lustkäufen hin zu gezielten Pflicht- und Haushaltsanschaffungen. Unternehmen müssen daher stärker auf datenbasierte Angebote, Servicevorteile und langfristige Kundenbindung setzen, um aus geringerer Kaufkraft dennoch stabile Umsätze und wiederkehrende Geschäftsbeziehungen aufzubauen.
Auswirkung auf deutsche Unternehmen
Die Konsumzurückhaltung zeigt: Der Wettbewerb verschärft sich weiter, und Unternehmen müssen ihre Preis- und Sortimentsstrategien neu ausrichten. Wer gezielt auf Kundenbindung und Mehrwert setzt, kann trotz geringerer Ausgabebereitschaft profitieren.
Handlungsempfehlungen
- Daten aus Rabattaktionen langfristig nutzen: Sammeln Sie während Aktionszeiträumen gezielt Kundendaten (Newsletter-Opt-ins, Kaufhistorien, Präferenzen) und nutzen Sie diese anschließend für planbare Folgeumsätze.
- Angebotslogik hinterfragen: Analysieren Sie, welche Produkte oder Dienstleistungen wirklich nachgefragt werden – und optimieren Sie Ihr Leistungsportfolio so, dass margenstarke Angebote im Fokus bleiben.
- Kundenbindung vor Preisfokus stellen: Entwickeln Sie Maßnahmen, die unabhängig von Rabatten funktionieren – etwa Service-Pakete, Wartungsangebote, Beratungsleistungen oder Kundenclubs.
Bildquelle¹: KI-generiert mit ChatGPT (OpenAI)